Auswirkungen Tourismusbranche - Anhörung im Deutschen Bundestag zur WM 2006
Als Spitzenverband der Omnibusbranche war der bdo im April 2005 im Hinblick auf die Herausforderungen des Personenverkehrs während der bevorstehenden Fußball WM 2006 wiederholt zu einer Expertenanhörung durch die Ausschüsse Sport und Tourismus im Deutschen Bundestag eingeladen. Bdo-Hauptgeschäftsführer Gunther Mörl erklärte den Anwesenden, warum Reisebusunternehmen ideale Partner der FIFA darstellen: Viele Omnibusunternehmer verfügen über professionelles Know-how bei der Organisation von Fahrten zu Fußballveranstaltungen, bei der Gestaltung von Programmabläufen für ausländische Gäste und bei der Abwicklung von sogenannten VIP-Verkehren. Außerdem können Reisebusse äußerst flexibel eingesetzt werden, bieten Möglichkeiten zur Gepäckverwahrung und ersparen den Fahrgästen hektische Umsteigemanöver. Mörl kritisierte aber auch, dass den Reiseunternehmen keinerlei Kartenkontingente zur Verfügung gestellt wurden, obwohl eine „ausgeglichene Umweltbelastungsbilanz“ zu den Maximen der WM 2006 zählt. Und auch auf den dringenden Handlungsbedarf in Bezug auf Park und Halteplätze für Busse wies Mörl mit Nachdruck hin.







