Vom Geheimtipp zur Urlaubsreise
Busreisen nach Osteuropa
Europa wächst zusammen. Seit der Osterweiterung der Europäischen Union rücken die neuen Beitrittsländer nicht nur in den wirtschaftlichen, sondern auch in den touristischen Fokus der Deutschen. Über Jahre war die Einreise in die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie teilweise auch nach Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und die Slowakei aufgrund umfangreicher Formalien und Grenzkontrollen sehr mühsam und damit wenig attraktiv. Durch den Beitritt dieser Länder hat sich dieses jedoch grundlegend geändert. Der Osteuropa-Tourismus boomt. Beliebte Reiseziele sind vor allem die Städte mit historischen Altstadtkernen und wertvollen Kulturgütern, wie Krakau, Riga, Reval, Prag oder Budapest. Aber auch die zum Teil unberührt wirkenden Natur- und Berglandschaften sowie Küstenregionen, wie das Riesengebirge, die masurische Seenplatte oder die Danziger Bucht, sind verstärkt im Interesse der Touristen.
Um den östlichen Nachbarn hautnah kennen zu lernen und um möglichst viel zu sehen, eignet sich eine Rundreise mit dem Bus in besonderem Maße. Viele deutsche Busunternehmen profitieren darüber hinaus von ihren langjährigen Erfahrungen im länderüberschreitenden Bustourismus. Ob nun im Rahmen einer Städtetour oder einer Rundreise, der Bus hat den Vorteil, dass er flexibel einsetzbar ist. Mit ihm gelangt der Reisende sowohl unmittelbar in die Stadtzentren als auch in entlegene Gegenden, die mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto nur schwer erreichbar sind. Dabei kann er sich bequem zurücklehnen und am Fester das Vorüberziehen von Stadt und Landschaft beobachten. Zudem ist es auf Wunsch jederzeit möglich, eine Pause einzulegen, um beispielsweise ein Panorama zu fotografieren. Auch in Bezug auf Komfort und Sicherheit lässt es sich mit dem Omnibus angenehm reisen. 90% der Reisebusse verfügen über Klimaanlagen, sanitäre Einrichtungen, großzügigen Sitzabstand, Klapptische, Fußstützen etc. Und während Fluggesellschaften ihre Service-Leistungen an Bord in den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt haben, hat die Busbranche gerade in diesem Bereich noch einmal nachgelegt. Auch der technische Sicherheitsstandard bewegt sich seit langem auf hohem Niveau. Außerdem investieren Busunternehmer, die im Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) organisiert sind, seit vielen Jahren erfolgreich in so genannte Sicherheitstrainings ihrer Fahrer.







