Top-Job mit Zukunft: „Berufsbusfahrer“
Attraktive Ausbildung für Schulabgänger
Im Öffentlichen Nahverkehr steigen die Fahrgastzahlen kontinuierlich: Immer mehr Bürger erkennen die Vorteile des ÖPNV und fahren mit Bus oder Straßenbahn. Der Trend wird anhalten, glauben Experten und verweisen auf die explodierenden Spritpreise. Die Branche freut es, nimmt doch damit die Bedeutung des sichersten und umweltfreundlichsten Verkehrsmittels weiter zu.
Doch der Boom im ÖPNV bringt auch Probleme mit sich. Aufgrund der Zuwächse befürchtet der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) einen zunehmenden Fahrermangel. Da auch der Bustourismus hoch im Kurs steht und ebenfalls auf gut ausgebildete Busfahrer setzt, werde dringend weiteres qualifiziertes Fahrpersonal benötigt.
Das sei eine gute Gelegenheit für junge und verantwortungsbewusste Menschen, einen anspruchsvollen Beruf zu ergreifen, findet der bdo und wirbt deshalb für eine Ausbildung zum Berufsbusfahrer. Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) sieht mittlerweile vor, dass Auszubildende nach einer dreijährigen Ausbildung mit 18 Jahren als Busfahrer im Öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden können. Lange Zeit war ein direkter Einstieg in diesen Beruf unmittelbar nach dem Schulabschluss nicht möglich - europaweit gültige Führerscheinrichtlinien untersagten dies.
Schulabgänger, die sich für diesen anspruchsvollen Beruf interessieren, sollten daher weitere Informationen bei der örtlichen IHK oder direkt bei einem Busunternehmen in der Nähe einholen.







