Der Reisebus

Das ökologischste Verkehrsmittel

Umweltschutz ist und bleibt ein Dauerbrenner. Die Diskussion um Treibhauseffekt, Erderwärmung, CO2- und Feinstaub-Emissionen ebbt nicht ab. Für Experten nicht erstaunlich: Auch unter ökologischen Gesichtspunkten erreichen Omnibusse Spitzenwerte. So schneiden mit Blick auf die CO2-Emissionen pro Personenkilometer Omnibusse deutlich besser ab als Diesellokomotiven im Schienengüterverkehr.

Auf einer 100 km langen Reise stoßen moderne Reisebusse bei durchschnittlicher Besetzung nur 3,3 kg Kohlendioxid pro Person aus. Die Bahn hingegen kommt auf 5,4 kg Kohlendioxid-Emissionen, der Pkw auf 14,4 kg und das Flugzeug schneidet mit 36,9 kg Kohlendioxid pro Person noch schlechter ab. Auch beim Energieverbrauch ist die Bahn nur zweiter Sieger, denn hier benötigt der Bus auf gleicher Strecke (100 km) nur knapp 61 Prozent der Energiemenge, die die Bahn aufbringen muss.

Eindeutiges Fazit: Der Omnibus ist zur Personenbeförderung auch aus ökologischer Sicht besonders geeignet und trägt zur Verwirklichung der Klimaschutz-Ziele nachhaltig bei. Dieses Resümee kann sowohl für den Reiseverkehr wie auch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gezogen werden. Denn im ÖPNV der Großstädte und Ballungsräume überzeugt der  Bus schon heute als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel und steuert einen beachtlichen Anteil zur Reduzierung lokaler und globaler Emissionen bei.

Hinzu kommt, dass die Omnibushersteller weitere zukunftsträchtige Antriebssysteme entwickeln und bereits in der Praxis erproben. Diese Technologien vermeiden Emissionen und kommen mit unbegrenzt verfügbarem, völlig schadstofffreiem Wasserstoff aus: Der Brennstoffzellenbus - verbunden mit einem elektrischen Fahrantrieb - und der Wasserstoffbus, der mit einem Verbrennungsmotor arbeitet. Auch Stadtbusse mit Hybridantrieb verbrauchen deutlich weniger fossile Kraftstoffe und entschärfen auf diese Weise die CO2-Problematik.