Busreisen

Sicherheit hat Vorfahrt

Der Bus bleibt das sicherste Verkehrsmittel - die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen dies alljährlich immer wieder neu. Nur mit 1,7 Prozent ist der Omnibus an Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden beteiligt, deutlich geringer als alle übrigen Verkehrsmittel auf der Straße.

Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen diesen Erfolg. Dazu zählen vor allem höchst moderne Busse mit einer ausgereiften Sicherheitstechnik. Bereits seit 1970 hat sich die Unfallhäufigkeit von Bussen in Deutschland, bezogen auf die geleisteten Fahrkilometer, nahezu halbiert. So hat die deutliche Verbesserung der Fahrgastzellen-Steifigkeit den Omnibus wesentlich sicherer gemacht. Reisebusse zeichnen sich zudem durch serienmäßige Sicherheitskomponenten wie Anti-Blockier-Systeme (ABS), Antriebs-Schlupf-Regelungen (ASR) und elektronische Fahrdynamik-Regelung aus.

Weitere Innovationen: Fahrdynamiksysteme (FDR, ESP) und Spurhalte- und Spurwechselassistenten, die die Sicherheit des Omnibusses noch weiter erhöhen. Zudem müssen die Busse jedes Jahr zur Hauptuntersuchung und werden ab dem vierten Jahr der Zulassung dazwischen zusätzlich vierteljährlich einer sogenannten Sicherheitsprüfung unterzogen. Im 2. und 3. Jahr erfolgt diese Prüfung je einmal.

Allerdings: Der entscheidende Sicherheitsfaktor sind die Busfahrerinnen und -fahrer. Als Profis verfügen sie neben dem regulären Führerschein über einen Personenbeförderungsschein. Intensive Fahrerschulungen und Sicherheitstrainings steigern die Kompetenz zusätzlich. So wird deutlich:  Die Omnibushersteller und -betreiber setzen alles daran, dass der Bus auch in Zukunft das sicherste Verkehrsmittel bleibt.