Boom bei Busreisen nach Osteuropa hält an

Vom Geheimtipp zur Urlaubsreise

Der Osteuropa-Tourismus boomt: Seit der Osterweiterung der Europäischen Union rücken die baltischen und anderen osteuropäischen Länder zunehmend in das Bewusstsein der Touristen. In früheren Jahren war die Einreise nach Estland, Lettland und Litauen sowie nach Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und in die Slowakei recht mühsam und wenig attraktiv. Umfangreiche Formalien und bürokratische Grenzkontrollen verleideten den Touristen bereits den Urlaubsbeginn. Durch den politischen Wandel hat sich diese Praxis jedoch grundlegend geändert.

Beliebte Reiseziele in Osteuropa sind vor allem die Städte mit historischen Altstadtkernen und wertvollen Kulturgütern, wie Krakau, Riga, Reval, Prag oder Budapest. Aber auch die zum Teil unberührt wirkenden Natur- und Berglandschaften sowie Küstenregionen, wie das Riesengebirge, die masurische Seenplatte oder die Danziger Bucht, sind verstärkt im Interesse der Touristen.

Um die östlichen Nachbarn hautnah kennen zu lernen und um möglichst viel zu sehen, eignet sich eine Rundreise mit dem Bus in besonderem Maße. Viele deutsche Busunternehmen profitieren zudem von ihren langjährigen Erfahrungen im länderüberschreitenden Bustourismus. Ob Städtetour oder Rundreise, der Bus hat den Vorteil, dass er flexibel einsetzbar ist. Mit ihm gelangt der Reisende sowohl unmittelbar in die Stadtzentren als auch in entlegene Gegenden, die mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto nur schwer erreichbar sind. Dabei kann er sich bequem zurücklehnen und am Fenster das Vorüberziehen von Stadt und Landschaft beobachten. Zudem ist es auf Wunsch jederzeit möglich, eine Pause einzulegen, um beispielsweise ein Panorama zu fotografieren.

Auch in Bezug auf Komfort und Sicherheit lässt es sich mit dem Omnibus angenehm reisen. Fast alle der Reisebusse verfügen über Klimaanlagen, sanitäre Einrichtungen, großzügigen Sitzabstand, Klapptische, Fußstützen etc. Und während Fluggesellschaften ihre Service-Leistungen an Bord in den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt haben, hat die Busbranche gerade in diesem Bereich noch einmal nachgelegt. Zudem bewegt sich der technische Sicherheitsstandard der Fahrzeuge seit langem auf hohem Niveau. Busunternehmer, die im Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) organisiert sind, investieren seit vielen Jahren erfolgreich in die Sicherheitstrainings ihrer Fahrer.