Nachhaltige Förderung des Bustourismus in Italien notwendig

bdo und Spitzenverbände Österreichs und der Schweiz fordern Entlastungen


Exorbitante Einfahrt- und Parkgebühren, bürokratische und unübersichtliche Regelungen in vielen italienischen Städten belasten den Reisebustourismus nach Italien schwer. Mittlerweile sind bereits erhebliche Rückgänge von Busreisegästen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zu verzeichnen. Busverbände fordern Erleichterungen.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), Car-Tourism Suisse und der Fachverband Autobus Österreich haben deshalb in einem gemeinsamen Schreiben die italienische Tourismusministerin Michela Vittoria Brambilla aufgefordert, die außerordentlichen Belastungen für den Bustourismus in Italien abzubauen und eine zukunftsweisende Förderung dieses bedeutenden touristischen Wirtschaftszweiges einzuleiten. Neben Brambilla wurden sowohl regionale politische Entscheidungsträger als auch die italienische Zentrale für Tourismus ENIT unterrichtet.

Die Verbände haben zudem ein Argumentationspapier (in italienischer Sprache) erarbeitet, dass neben konkreten Vorschlägen zur Entlastung des ausländischen Bustourismus auch volkswirtschaftliche und tourismuspolitische Aspekte des Bustourismus und seiner Systemvorteile und Entwicklungschancen beinhalten.

Tourismusministerin Brambilla hatte bereits im Juni 2009 in einem Treffen mit bdo-Vizepräsidentin Dr. Gisela Volz in Rom die Bildung einer hochrangig besetzten Arbeitsgruppe angekündigt. Darin sollen neben Vertretern touristischer Regionen Italiens auch die nationalen Spitzenverbände eingebunden werden sollen.

Anlagen

Anschreiben der Verbände                   

Tourismuspapier