Feuerkatastrophe auf der A2
Busbranche tief betroffen
Tief bestürzt hat der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) die Nachricht von der Feuerkatastrophe auf der Autobahn bei Hannover zur Kenntnis genommen. Präsident Wolfgang Steinbrück sprach den Angehörigen und Betroffenen im Namen der gesamten Branche sein tiefempfundenes Mitgefühl aus. Den Feuerwehrkräften gilt ausdrücklicher Dank für den schnellen und umsichtigen Einsatz.
Ersten Erkenntnissen zufolge verloren 20 Menschen ihr Leben. 12 weitere Fahrgäste sowie der Fahrer überlebten die Katastrophe verletzt, drei von ihnen schwer. Die Reisegruppe befand sich mit einem modernen Reisebus eines Hannoveraner Unternehmens auf dem Weg nach Hause. Der 45jährige Fahrer, mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung, hat den Reisebus in der Gefahrensituation sofort auf dem Seitenstreifen zum Stehen gebracht. Unter Einsatz seines Lebens, barg er dann verletzte Personen aus dem Fahrzeug.
Nach ersten Polizeiangaben wurde der Brand in der Bustoilette ausgelöst. Beim Öffnen der Tür habe es dann eine explosionsartige Stichflamme gegeben, die in der Folge insbesondere eine Flucht aus dem hinteren Teil des Busses verhindert habe.
Niemals zuvor hat es in Deutschland einen derart schweren Unfall gegeben. Deshalb wird der Spitzenverband der Branche gemeinsam mit Busherstellern, Versicherern, Feuerwehr, Polizei und Politik eine detaillierte Unfallanalyse vornehmen.







