Mit dem Reisebus zum Papst
Logistische Meisterleistung / Branche befördert fast 300.000 Pilger
Papst Benedikt XVI. tritt am 9. September 2006 seinen sechstägigen Bayernbesuch an. Mit Beginn dieses Ereignisses wird nicht nur ein Großaufgebot an Organisationskräften benötigt, auch die Busbranche leistet einen enormen Beitrag. In der Zeit des Papst-Besuches werden mehr als 5.600 Busse erwartet. Allein München steuern während des Papstaufenthalts 3.000 Reisebusse an. Regensburg erwartet bis zu 1.800 Reisebusse. Altötting rechnet mit 800 Bussen. Insgesamt gehen Experten von fast 300.000 Menschen aus, die allein mit dem Reisebus befördert werden.
Da mit weiträumigen Verkehrsbehinderungen und Zufahrtsbeschränkungen zu rechnen ist, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) allen Anreisenden den Bus zu nutzen, da dafür ein ausgeklügeltes Anreise- und Parksystem zur Verfügung steht. Auch die Organisatoren setzen ganz auf die gemeinschaftliche Anreise im „Pilgerbus“. Mit einer ausgeklügelten Logistik soll den Gläubigen die meist mehrstündigen Reise- und Wartezeiten so angenehm wie möglich gestaltet werden. Wenig Sinn hat es, bei der Anreise zu einer der Eucharistiefeiern auf das Auto zu setzen. Wer mit dem Bus anreist, kommt näher an die Gottesdienstplätze heran und hat kürzere Fußwege.
Für Deutschlands Busunternehmer ist das bevorstehende Großereignis nicht das Einzige seiner Art. Erst kürzlich waren Tausende von Ihnen beim XX. Weltjugendtag in Köln und bei der Fußballweltmeisterschaft im Einsatz.








