Deutscher Busfahrer erhält weltweite Auszeichnung
Anerkennung für selbstlosen Einsatz im Beruf
Stefan Porath, Busfahrer beim Unternehmen Hanekamp Busreisen (Cloppenburg), wurde von der International Road Transport Union (IRU) mit dem Grand Prix D’Honneur ausgezeichnet. Übergeben wurde der Preis während des 30. World Congress vom 14.-16. März in Dubai.
Am 08. März 2005 war es in der Nähe von Petersfeld/Ns. zu einem schweren PKW-Unfall gekommen, als eine junge Fahrerin bei einem Überholmanöver von der Straße abkam. Der Motor des Wagens fing sofort Feuer. Porath, der mit seinem Bus unterwegs war, sah den Unfall und war binnen weniger Sekunden mit einem Feuerlöscher zur Stelle. Durch sein beherztes und schnelles Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert und die Frau gerettet werden.
Bei der Verleihung des Grand Prix D’Honneur sagte IRU-Präsident Paul Laeremans: „Auch in unserer modernen Gesellschaft geraten Menschen in Ausnahmesituationen und leisten Heldentaten. Aufgrund des beherzten und richtigen Eingreifens konnte das Leben einer jungen Mutter von zwei Kindern gerettet werden. Durch Männer wie Herrn Porath wird unsere Branche würdig vertreten und repräsentiert.“
Der Grand Prix D´Honneur wird alle zwei Jahre von der IRU für außergewöhnliche Leistungen weltweit nur an einen Busfahrer vergeben. Erstmals wurde ein deutscher Fahrer mit dieser Auszeichnung geehrt. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) ist Mitglied der IRU. Ebenso ist Hanekamp Reisen Mitgliedsunternehmen des niedersächsischen Landesverbandes GVN.







