6. Husumer Fastenfischessen übertrifft alle Erwartungen
bdo empfängt mehr als 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien
Mehr als 100 Gäste konnte der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) zum diesjährigen sechsten Husumer Fastenfischessen begrüßen. Das traditionell in der Geschäftsstelle ausgetragene Fastenfischessen brachte führende Verkehrs-, Tourismus-, Finanz- und Wirtschaftspolitiker des Deutschen Bundestages mit Vertretern aus der Busbranche und den Medien zusammen.
Präsident Wolfgang Steinbrück betonte eingangs, dass der Mittelstand unter den aktuellen politischen Entwicklungen in Berlin und Brüssel besonders heftig zu leiden hat. Dabei machte Steinbrück deutlich, dass eine weitere mittelstandsfeindliche Regelung aus Brüssel im Gewerbe nicht mehr kompensiert werden kann. „Wir setzen uns zur Wehr! Es darf nicht sein, dass ein moderner Nahverkehr durch eine zentralistische Gesetzgebung in die Steinzeit katapultiert wird.“, so Steinbrück. Steinbrück führte weiter aus, dass private Unternehmen Dienstleister am Fahrgast sind, keine Defizite erwirtschaften und über kostengünstige Strukturen am Markt verfügen. Steinbrück appellierte an die mehr als 60 Bundestagsabgeordneten sich mehr für den Mittelstand zu engagieren. Deutschland soll in Brüssel aktiv gestalten und existentielle Belange des Mittelstandes berücksichtigen.
Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, Dr. Klaus Lippold machte in seinem Grusswort deutlich, dass der Verkehrsausschuss gewillt ist, für den Mittelstand einzutreten. Lippold hob dabei insbesondere auf die anstehenden Brüsseler Verhandlungen zur Novellierung der europäischen Rahmenbedingungen im Nahverkehr ab.
Ein besonderer Dank ging in diesem Jahr an die deutsche Busindustrie. Mit den Marken Man, Mercedes, Neoplan und Setra wurde das Fastenfischessen unterstützt.







